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Grundlagen der Makroökonomik - Kapitel 1

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  • Was sind die Hauptziele der Makroökonomie?

    Gesamtwirtschaftliche Entwicklungen beschreiben (Empirie), gesamtwirtschaftliche Beziehungen erklären (Theorie) und Vorschläge zur Problemlösung geben (Politik).

  • Welche drei Hauptvariablen betrachten Makroökonomen zuerst?

    Produktion (BIP-Wachstumsrate), Beschäftigung (Arbeitslosenquote) und Inflation (Inflationsrate).

  • Wie wird die Arbeitslosenquote definiert?

    Der Anteil der Arbeitnehmer, die keinen Job haben, aber aktiv Arbeit suchen.

  • Was misst die Inflationsrate?

    Die Rate, mit der das durchschnittliche Preisniveau aller Güter im Zeitverlauf zunimmt.

  • Warum ist Makroökonomie für Arbeitnehmer und Unternehmer wichtig?

    Sie beeinflusst Lohn- und Gehaltsentwicklung, Beschäftigung, Produktabsatz, Umsatz, Gewinn sowie Kredit- und Versicherungsgeschäft.

  • Wie definiert man eine Rezession nach der technischen Daumenregel?

    Wenn die Produktion einer Volkswirtschaft zwei Quartale in Folge im Vergleich zum Vorjahr schrumpft.

  • Was war die Ursache der globalen Wirtschaftskrise 2008/09?

    US-Subprime-Finanzkrise mit dramatischem Einbruch der Häuserpreise, hohen Kreditausfällen und Bankenpleiten.

  • Welche makroökonomischen Folgen hatte die Finanzkrise 2008/09?

    Rückgang des BIP, Anstieg der Arbeitslosigkeit, volatile Inflation mit Deflation 2009.

  • Was waren die Hauptursachen der globalen Wirtschaftskrise 2020/21?

    Covid-19-Pandemie mit Lockdowns und Lieferkettenstörungen sowie der Russland-Angriff auf die Ukraine mit Energiepreisanstieg.

  • Wie reagierten Zentralbanken auf die Krisen 2008/09 und 2020/21?

    Sie senkten Leitzinsen stark, stellten Liquidität bereit und erhöhten später die Zinsen zur Inflationsbekämpfung.

  • Was ist die Brutto-Schuldenquote?

    Das Verhältnis der öffentlichen Verschuldung zum Bruttoinlandsprodukt (BIP).

  • Welche Risiken birgt eine hohe Staatsverschuldung bei Fiskalpolitik?

    Ausufernde Verschuldung kann zu Zinsanstiegen auf Kapitalmärkten und damit zu geringerer Wirksamkeit der Fiskalpolitik führen.

  • Warum ist Produktivitätswachstum wichtig für Deutschland?

    Steigende Arbeitsproduktivität ist der Schlüssel für langfristigen Wohlstand und Wachstum.

  • Was fordert das SDG der UN im Kontext globaler Wohlstandsverteilung?

    Die Beseitigung extremer Armut bis 2030.

  • Welche makroökonomischen Folgen hat ein Öl- und Gaspreis-Anstieg durch Konflikte?

    Angebotsschock führt zu Inflation, steigenden Zinsen und negativem BIP-Effekt.

  • Welche makroökonomischen Risiken bringt die Klimakrise mit sich?

    Hitze, Hurrikane, Meeresspiegelanstieg, Dürren, Unbewohnbarkeit und Migrationswellen.

  • Was ist das Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens (1.5 Grad Ziel)?

    Deutliche CO2-Reduzierung zur Vermeidung extremer makroökonomischer Schäden.

  • Welche Herausforderungen bestehen bei der Dekarbonisierung der Wirtschaft?

    Investitionsvolumen, Versicherbarkeit, politischer Wille, Anreizprobleme und geopolitische Konflikte.

  • Wie beeinflusst die Geldpolitik die Konjunktur in Krisenzeiten?

    Zentralbanken senken Leitzinsen zur Stützung von Produktion und Nachfrage, erhöhen sie zur Inflationsbekämpfung.

  • Was sind Multiplikatoreffekte in der Wirtschaftskrise?

    Nachfrageeinbruch verstärkt Rückgang in verschiedenen Branchen wie Bau und Autoindustrie.